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Glück 2010

Glück in 2010.

Ein jüdischer Witz verdeutlicht die Lage:

Moshe hadert mit Gott, der Welt und dem Schicksal. Er geht zum Beten in die Wüste und klagt Gott sein Leid: „Herr, warum bist du so grausam? Ich war dir immer ein guter Diener. Alles hast du mir genommen. Wenn es dich gibt, zeig mir dass du ein guter Gott bist, und lass mich einmal in der Lotterie gewinnen!“

Nichts passiert. Am nächsten Tag betet Moshe wieder: „Herr lass mich wenigstens einmal im Lotto gewinnen.“ Nichts passiert.

Er betet immer weiter, eine Woche, einen Monat, ein ganzes Jahr. Als er nach einem Jahr wieder anfängt wegen des Lottogewinns zu klagen passiert ein Wunder: Der Himmel über ihm öffnet sich und eine tiefe Stimme spricht: „Moshe, ich hab dein Klagelied ein Jahr lang anhören müssen. Jetzt bitte, gib du mir eine Chance – und kauf dir endlich ein Los für die Lotterie.“

Im übertragenen Sinne auf Ihr Leben bedeutet das: ein glückliches Leben hat Grundlagen - und die kann nur jeder und jede selbst legen. Fangen Sie an - gründen Sie ein Unternehmen für Ihre Träume!

Uns treiben Fragen  -und vermutlich nicht nur uns - von brennender Relevanz:

Zukunft und Krise:

Woher kommt die Zukunft?

Und wie rollen wir ihr den roten Teppich aus?

Wo ist das Schöne und Gesunde in der Krise?

Welche große Chance birgt sie?

Gesellschaft:

Was versöhnt Wirtschaft und Zivilgesellschaft, damit beide gemeinsam Lösungen für unsere Zeitprobleme hervorbringen und umsetzen?

Wie lässt sich der Energieaustausch zwischen den Akteuren des Wandels erhöhen? Und woher kommt neue Energie?

Wie entstehen die nötigen Verbindungen? Und was können wir dazu beitragen?

Meine Arbeit:

Wodurch kommt Sinn in meine tägliche Arbeit?

Wie erweitern wir den Raum unserer Wirksamkeit, um mit unseren Talenten und Erfahrungen zu einem gesunden Wandel beizutragen?

Wie kann ich meine Fürsorge für die Menschen, für die ich unmittelbar verantwortlich bin, und für alle Lebewesen, mit denen ich mich verbunden weiß, mit klugem unternehmerischem Verhalten absichern?

Wie können wir sowohl Unsicherheit und Nichtwissen kultivieren als auch Verantwortung für Nachhaltigkeit übernehmen?

Unternehmen:

Was brauchen Sie? Was braucht die Zeit?

Was bedeutet es, sich neu auszurichten?

Was können wir beitragen, um Menschen, Organisationen und Unternehmen den Zugang zu ihrer Intelligenz zu erleichtern?

Welche Art von Begleitung macht Mut zum Wandel?

Wie können wir als Task Force Unternehmen in die Zukunft helfen?

Wie fördert Kooperation Menschlichkeit?

Was brauchen wir zum Leben in der Zukunft?

Wie entstehen wahrhaft kooperative und nachhaltige Produkte?

Bildung und Lernen:

Wo sind die Partner, mit denen wir am meisten lernen?

Welche Art von Räumen brauchen wir, um transformierende Lernerfahrungen zu machen?

Welche Bildungsdesigns wirken tief und schnell?

Mitgefühl:

Wie können wir Leiden lindern?

Wie erleichtern wir für uns und andere den Schmerz der Transformation?

Wie kann das zeitlose Wissen alter Kulturen und spiritueller Traditionen uns heute helfen?

Nachdenken:

Was ist eine kluge Frage?

Wie können wir unsere Intelligenz intelligenter nutzen?

Was fehlt?

„Es gibt eine Sache, die man mit Geld nicht kaufen kann, und das ist Sinn. Und Sinn entsteht aus Beziehungen.“ (Bernard Lietaer)

www.zukunftspioniere.com

Glücksgeheimnis

Hm, hier habe ich ein wirklich tiefgreifendes und zutreffendes Gedicht gefunden, das klar macht, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt:

Der Mensch im Spiegel

Wenn du hast, was du willst, im Kampf um dich selbst, und die Welt dich für einen Tag zum König macht,

so stell dich vor den Spiegel und schau dich dort an, und sieh, was der Mensch dir zu sagen hat.

Es ist weder dein Vater, deine Mutter, deine Frau vor deren Urteil du bestehen musst.

Der Mensch, dessen Meinung für dich am meisten zählt, ist der, der dich aus dem Spiegel anschaut.

Einige Menschen halten dich für entschlossen und aufrecht und nennen dich einen wundervollen Kerl.

Doch der Mensch im Spiegel nennt dich einen Strolch, wenn du ihm nicht offen in die Augen sehen kannst.

Auf ihn kommt es an; kümmere dich nicht um den Rest, denn er ist bis ans Ende bei dir.

Du hast die schwierigste Prüfung bestanden, wenn der Mensch im Spiegel dein Freund ist.

Auf dem ganzen Lebensweg kannst du die Welt betrügen und dir anerkennend auf die Schulter klopfen lassen.

Doch dein Lohn werden Kummer und Tränen sein, wenn du den Mensch im Spiegel betrogen hast.

( das Gedicht ist von Dale Wimbrow )

Zum Abschluss eine Aussage von Richard Branson: Die Zukunft wird nie so sein, wie wir sie erhoffen, solange wir nicht die Gegenwart in Ordnung bringen!!

Global Wake Up

Kurz vor der Bundestagswahl - aber auch weltweit - gab es die letzten Tage einen globalen Klima- Weck-Ruf. Was die nächsten Jahre an dringenden Veränderungen auf uns zu kommt, hat eine Menge mit dem persönlichen Glücksempfinden zu tun.

Das private Glück ist praktisch nur noch zu steigern, indem man sich um andere Menschen kümmert. Nach dem Motto:

Gehts dir gut, denk an andere. Gehts dir schlecht, denk an andere.

Beim Weltsozialforum 2009 in Belém do Pará, Brasilien, wurde das nachfolgende Manifest beschlossen. Es soll Grundlage für eine globale Kampagne zur Verteidigung und Wiederaneignung der Gemeingüter werden.

Hier nun das …

Manifest

Die Privatisierung und warenförmige Zurichtung der Dinge, die das Leben der Menschen und den Erhalt des Planeten ermöglichen, ist machtvoller denn je. Nach der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen und der menschlichen Arbeit, hat sich dieser Prozess auf das Wissen, die Kulturen, Gesundheit, Bildung und Kommunikation, auf das genetische Erbe, das Leben und das, was aus ihm hervor geht ausgeweitet. Das Wohl aller und die Bewahrung der Erde wurden dem kurzfristigen finanziellen Gewinn weniger geopfert.

Die Folgen dieses Prozesses sind schwerwiegend: Jeder kennt und sieht sie: Leid und Tod derer, die keinen Zugang zu patentierten Medikamenten haben und die eine gewinnorientierte Forschung vernachlässigt hat, Zerstörung der Umwelt und der Biodiversität, Klimaerwärmung, Nahrungsmittelabhängigkeit der Menschen in armen Ländern, das Dahinschmelzen kultureller Diversität, weniger Zugang zu Wissen und Bildung im Zuge der Durchsetzung Geistiger Eigentumsrechte, und die verheerende Wirkung einer konsumorientierten Kultur.

Das Weltsozialforum 2009 in Belém do Pará, Brasilien, findet zu einem besonderen Zeitpunkt statt. Die kapitalistische Globalisierung, die von den – bar jeglicher öffentlicher Kontrolle agierenden – Finanzmärkten beherrscht wird, ist gerade dabei auf spektakuläre Weise zu scheitern. Zugleich entsteht auf der ganzen Welt ein neues Bewusstsein darüber, dass bestimmte Dinge – und die Natur selbst – von allen Menschen gemeinsam zu nutzen sind. Sie können unter keinen Umständen privatisiert oder der Vermarktung unterworfen werden.

Diese Bewußtwerdung stützt sich auf eine Gesellschaftsvision, die den Respekt der Menschenrechte, die demokratische Teilhabe und die Kooperation als zentrale Werte entfaltet. Alternative Ansätze entwickeln sich in vielen Bereichen: zur Verteidigung des Wassers und der Flüsse, des Landes, des Saatguts, der Biodiversität, des Wissens, der Wissenschaft und des traditionellen Wissens, der Wälder, der Meere, des Windes, der Währung, der Kommunikation und Vernetzung, der Kultur, der Musik und anderer Künste, der Open Source Technologien und der Freien Software, der öffentlichen Dienstleistungen Bildung, Gesundheit und Abwasserreinigung.

Die Unterzeichner dieses auf dem Weltsozialforum 2009 vorgestellten Manifests rufen alle Bürger der Welt und ihre Organisationen dazu auf, sich für die Rückeroberung oder Erlangung der gesellschaftlichen Verfügung über die gegenwärtigen und künftigen Gemeingüter der Menschheit und der Erde zu engagieren, damit im Umgang mit ihnen all jene Menschen und Gemeinschaften mitwirken und zusammenarbeiten können, die davon direkt betroffen sind. Dies muss global gesehen in einer Perspektive der Nachhaltigkeit geschehen.

Die Unterzeichner dieses auf dem Weltsozialforum 2009 vorgestellten Manifests rufen alle Bürger der Welt und ihre Organisationen dazu auf, den Begriff der Gemeingüter zu vertiefen, ihre Zugänge zu den Gemeingütern der Menschheit und des Planeten und ihre Erfahrungen für deren Entprivatisierung und Herausnahme aus der marktwirtschaftlichen Verwertung miteinander auszutauschen sowie die Kämpfe ihrer Organisationen miteinander zu verbinden, um gegenseitig Kampagnen und Initiativen zu stärken.

P.S. ( in eigener Sache ): Für Mediatoren gibt es da Jetzt und in Zukunft viel zu tun.

Am 04. August 09 verstarb in Wien im 70 Lebensjahr der Glücksforscher Herbert Laszlo.

Es stimmt wirklich: der Tod kommt oft ohne Warnung.

Die Beschäftigung mit dem eigenen Lebensglück ist eine große Chance, auf diesen Moment “vorbereitet” zu sein, wenn er kommt.

Und er kommt gewiss, soviel ist sicher. Wir wissen nur nicht wann.

May he rest in peace.

Das Bonner IZA ( Institut zur Zukunft der Arbeit ) vergibt im Herbst 2009 den mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis für Labor Economics an den 83-jährigen US-Ökonom Richard Easterlin.

Wir schreiben das Jahr 1974. In dieser Zeit war es ein völlig selbstverständlicher Glaubenssatz, dass Geld glücklich macht! Nach dem Motto: Je mehr, je glücklicher. Richard Easterlin schrieb damals auf der Basis seiner Forschungen einen Aufsatz, der genau das Gegenteil bewies: Geld macht nicht glücklich. Der Aufsatz erschien in einem unbedeutenden Sammelband, weil die Fachzeitschrift American Economic Review die Veröffentlichung ablehnte.

Für eine Wirtschaftspolitik, die an Fragen der Sozialen Gerechtigkeit in ihren Steuerungsmechanismen interessiert ist - und wer kann sich heute leisten, die Erkenntnisse zu ignorieren - waren diese Forschungsergebnisse der Moment des Umdenkens. Dutzende von Think Tanks all over the world orientieren sich an den Ergebnissen der Glücksökonomie. ( Was nicht unbegingt bedeuten muss, die Erkenntnisse von den Lobbyisten Wirklichkeit werden zu lassen.)

By the way: Europäische Ökonomen haben sich Anfang der Neunziger auf der Suche nach Neuen Wegen und Lösungen den Erkenntnissen der Glücksforschung erneut zugewandt - vor dem Hintergrund sich ankündigender Krisen. Auch das, was heute unter Social Business bekannt ist, hat seine Wurzeln in der Glücksökonomie. Eine wesentliche Erkenntnis lautet: Menschen wollen keineswegs immer nur ihren Wohlstand erhöhen, Geld machen, um die persönliche Zufriedenheit zu erhöhen. Manche wollen anderen helfen, zeigen großen Engagement an fairen, gerechten Lösungen und wollen einen funktionierenden Sozialstaat.

Fazit: Sich für das Glück der anderen zu interessieren, kann das eigenen Glück vermehren.

Nachfolgend ein interessanter Artikel aus eurotopics- Europäische Presseschau vom 03/07/2009 - Newsletter www.eurotopics.net/de/presseschau/newsletterabo der Bundeszentrale für politische Bildung:

Sydsvenska Dagbladet - Schweden
Schwedische Zentralbank beschließt Negativzinssatz
Die schwedische Reichsbank hat ihren Zinssatz von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt. Zusätzlich will sie einen internen negativen Zinssatz von minus 0,25 Prozent erheben, wenn die Banken ihr Geld bei der Reichsbank liegen lassen. Das sei eine Ohrfeige für die Banken, schreibt die Tageszeitung Sydsvenska Dagbladet: “Die Zinssenkung signalisiert, dass die Reichsbank die Finanzkrise noch nicht als überstanden betrachtet. Aber das wichtigste Signal war gestern nicht die Zinssenkung an sich. Die Reichsbank beschloss, ihren eigenen Sparzins auf minus 0,25 Prozent zu senken. Jetzt kostet es die Banken etwas, ihr Geld bei der Reichsbank übernachten zu lassen.

Der Chefökonom der Danske Bank, Roger Josefsson, sagte, dass dieser Vorgang einzigartig und die Botschaft des Negativzins deutlich sei: ‘Das Geld soll raus ins System’. Die Reichsbank betreibt eine konstruktive Geldpolitik, und die Mitteilung von gestern war mehr als ein erhobener Zeigefinger gegenüber dem schwedischen Bankwesen. Sie war mehr ein Tritt vors Schienbein.” (03.07.2009)

…Geld und Glück…Glück und Geld. Ein Zusammenhang, über den sich stundenlang “philosophieren” ließe.

Auf dem Kongress “Medizin und Psychotherapie mit Geist und Seele” vom 07. - 10. Mai 2009 in Bad Kissingen habe ich zum Thema “Gutes Leben - friedliches Sterben” ein World Cafe durchgeführt. Den Teilnehmern versprach ich, die Ergebnisse auf der Glücksucher-Website zu veröffentlichen. Alle waren einverstanden.

Hier nochmal die Regeln des World Cafes:

  • Bleibe bei dem, was für dich wichtig ist
  • Trage deine eigenen Ansichten bei
  • Spreche und Höre mit Herz und Verstand
  • Höre hin, um wirklich zu verstehen
  • Verbinde deine Ideen mit denen der anderen
  • Richte deine Aufmerksamkeit auf neue Erkenntnisse und tiefer gehende Fragen
  • Schreiben, kritzeln, malen - alles ist erlaubt.
  • Genieße es - Viel Spass!

Hier die Ergebnisse nach 3 Stunden Arbeit in Bildform:

Die 3 Fragen des World Cafès lauteten:

  • 1) Was gibt meinem Leben Sinn und Glück ( ca. 40 Min. )
  • 2) Womit und wie kann ich der Welt am Besten dienen, bevor ich sterbe? ( ca. 40 Min. )
  • 3) Welches “Wissen” oder welche Art von “Bildung” würde mir und Nachfolgenden besser nützen, diese Lebens-Ziele zu erreichen? ( ca. 50 Min.)

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Wann haben Sie das letzten Mal vor einer großen Herausforderung gestanden?…und sie gemeistert? Was war das für ein Gefühl…erinnern Sie sich?

Das Lebenstempo nimmt zu, keine Frage. Viele Menschen haben die aberwitzige Vorstellung, man könnte ein Leben ohne Schwierigkeiten führen. Dies sei ein Ausdruck von Gesundheit, Zufriedenheit und Glück…

Mit dieser Annahme liegen Sie völlig daneben, denn die Forschung zeigt ganz andere Ergebnisse. Die Fähigkeit zum Umgang mit Schwierigkeiten muß eingeübt werden, damit sie “abrufbar” ist, wenn Sie sie brauchen. Das erfolgreiche überwinden eines Hindernisses verschafft Ihnen ein “Glücksgefühl”. Sollte das Maß der Probleme Ihre Möglichkeiten des Bewältigens dauerhaft übersteigen, kann man daran krank werden. Die Psychosomatischen Kliniken sind voll mit Burn Out Patienten - die Hälfte davon Lehrer.

Heutzutage ist das Faktum der Nichtkontrollierbarkeit komplexer Phänomene - wie Börse oder Wirtschaft - ein enormer Stressfaktor. Um da zu bestehen, ist das Entwickeln psychischer Fähigkeiten wie zB Emotionale Intelligenz enorm wichtig. Ohne das kann kein Team auf Dauer bestehen.

An Schwierigkeiten wachsen wir…das könnte für Morgen Ihr Mantra im Unternehmen sein. Wenn es so ist!!

Das Themenfeld “Gesundheit” wird der Wachstumsmarkt sein, der das Auto ablösen wird!

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