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…Ein Kalif lag sterbenskrank in seinen seidenen Kissen. Die Hakinus, die Ärzte seines Landes, standen um ihn herum und waren sich einig, dass nur eines dem Kalifen Heilung und Rettung bringen könne: das Hemd eines glücklichen Menschen, das dem Kalif unter den Kopf gelegt werden müsse.

Boten schwärmten aus und suchten in jeder Stadt, in jedem Dorf und in jeder Hütte nach einem glücklichen Menschen. Doch alle, die sie nach ihrem Glück fragten, hatten nur Sorgen und Kummer.

Endlich trafen die Boten, als sie ihre Hoffnung schon aufgeben wollten, einen Hirten, der lachend und singend seine Herde bewachte. Ob er glücklich sei? “Ich kann mir niemanden vorstellen, der glücklicher ist als ich”, antwortete der Hirte. “Dann gib uns dein Hemd”, riefen die Boten. Der Hirte aber sagte: “Ich habe keins.”

Diese dürftige Botschaft, dass der einzige glückliche Mensch, den die Boten trafen, kein Hemd hatte, gab dem Kalifen Anlass nachzudenken. Drei Tage und drei Nächte ließ er niemanden zu sich kommen. Am vierten Tag schließlich ließ er seine seidenen Kissen und seine Edelsteine unter dem Volk verteilen, und wie die Legende berichtet, war der Kalif von diesem Zeitpunkt an wieder gesund und glücklich…

Unser tägliches Nachdenken gib uns heute…

Gönnen Sie sich eine kleine Atempause. Werden Sie ruhig…denken Sie nach. Was ist Glück für Sie? JETZT, in diesem Moment.

Fühlen Sie sich mit anderen verbunden?

Ich habe gerade einen mir verwandten Menschen beim Sterben begleitet. Der letzte Atemzug war friedlich, das Gesicht entspannt schön, obwohl das Leben nicht nur Freude war. Bei aller Traurigkeit empfand ich ein Glücksgefühl, weil der Moment eine Stimmigkeit hatte. Alle Dinge waren in Ordnung, alles war an seinem Platz. Lebenskunst!

Die Achtsamkeit einer solchen Aufgabe liegt darin, dafür zu sorgen, dass alles, was wesentlich und notwendig ist, zum richtigen Zeitpunkt geschieht. Das ist nicht immer leicht, da Organisationen  wie Systeme mittlerweile Eigenrythmen entwickelt haben, die manchmal so wirken, als wäre die eigentliche Aufgabe aus dem Blickfeld geraten. Zu viel Komplexität. Was also muss man wirklich wissen und können? An dieser Frage entzünden sich dann Menschenbilder und Emotionen. ( Denken Sie daran, wenn Sie Ihren Patientenanwalt bestimmen und eine Patientenverfügung machen.)

Die Herausforderungen des Lebens bleiben eine lebenslange Herausforderung. Das gilt als sicher.

Vielleicht ist es so, dass wir dann zu unserer wahren Arbeit gelangt sind, wenn wir nicht mehr wissen, was wir tun sollen, und dass wir dann unsere wirkliche Reise angetreten haben, wenn wir nicht mehr wissen, wohin wir gehen sollen. Wendell Berry

Praktische Philosophie ist Liebe zum Leben bis zum Schluss: Nützlich!

Wenn Sie sich in Ihrem Leben am Zufallsglück abgearbeitet haben, dass Wohlfühlglück intensiv ausgekostet und das Glück der Fülle - vielleicht auch nach langen Phasen des Unglücklichseins - endlich bewusst erreicht haben, sind Sie gereift für die Frage: Was macht mein “glücklich sein” denn für einen Sinn?

In vielen Gesprächen und Beobachtungen ist bei mir der Eindruck entstanden, viele Menschen sind deswegen so “Glückfixiert”, weil ihnen der Sinn im Leben fehlt. Und in meinem Verständnis bedeutet Sinn: Sich selbst deuten können. Diese Fährigkeit beantwortet viele Fragen.

Sinn bringt Ordnung in das Leben, stiftet Zusammenhang zwischen einzelnen Phänomenen, die in ihrer wesentlichen Bedeutung für das eigene Leben “erkannt” werden, was Freude in die Körperzellen bringt (kann man übrigens bis ins kleinste Detail physiologisch erklären und nachweisen.) Die Stimmigkeit dieser Ordnung ist in höchstem Maße Sinn stiftend. Sinn wäre damit die höchste logische Ordnungsstufe des Universums und Glück eine logische Konsequenz dieser Erkenntnis, da alles in Harmonie wäre. Ist Ihre Alltagserfahrung anders?

Damit wären wir wieder beim eigenen Denken und Welterkennen oder -deuten angekommen. Wenn Sie Fülle in allen integralen Aspekten Ihrer Lebensführung anstreben ( körperlich, seelisch, psychisch, geistig, spirituell ), um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Quellen für Sinn für Sie sein können, dann sollten Sie sich eine ruhige Minute oder zwei in eine entspannte Position bringen, tief durchatmen…und sich auf das eigene Denken, den eigenen Geist konzentrieren. Auch Ihr Körperempfinden können Sie als Instrument auf der Suche nach Sinn einsetzen. (Übung: Bodyscan)

Carpe diem - macht Sinn.

Ab dem 15. April bis zum 09. Mai 2010 zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. Berlin eine Fotoausstellung mit dem Titel:

Glückssucher - Berlin, Warschau, Mumbai

Großstädter auf der Suche nach dem Glück.

- Fotografen aus Berlin, Warschau und Mumbai haben Biografien, Orte und Geschichten aufgespürt, die die Glückssuche und mitunter das Scheitern in den drei Metropolen vergegenwärtigen.  Die Stadt, Ort des sozialen und finanziellen Erfolgs…?

Man sagt: in Berlin koste das Glück nicht viel.

Fahren Sie doch mal hin - finden Sie es raus.

Was kann für Menschen wichtiger sein, als das Leben zu lieben und gute Tage für sich und andere sehen zu wollen?

Was kann für arbeitende Menschen im Unternehmen wichtiger sein, als einen sinnvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg beizutragen? ( Warum sollten Sie sonst zur Arbeit gehen? )

Trägt Ihre Arbeit zu Ihrer Selbstachtung bei?…Können Sie Ihren Kindern erklären, was Sie tagsüber machen?

Das bereits alles gedacht ist, nützt Ihnen als Erkenntnis nichts. Sie müssen das Wesentliche in Ihrem Geist immer wieder NEU denken und an Ihre Welt anpassen. Das ist Teil der unbequemen Wahrheit.

Ob Ihre Ziele also groß oder klein sind, ist unbedeutend. Ihre Ziele sollten Sie glücklich machen, das zählt. Also: machen Ihre Ziele Sie glücklich?

Wege zum Glück

Für sehr viele Menschen ist das Rationale, das Analytische, das Mess- und Zählbare, das Materielle die höchste Priorität im Leben. Das hat mit Konditionierung zu tun und natürlich auch mit der Sehnsucht nach Orientierung. Die Intelligenzforschung spricht mittlerweile von neun verschiedenen Intelligenzarten, ökologische Intelligenz, wie das neue Buch von Daniel Goleman heißt, kommt noch dazu.

Trotz all unserem Wissen, dass durch Medien und Internet täglich auf uns einwirkt, nimmt das Gefühl der Unwissenheit, das Nichtwissen, ständig zu. Das ist eigenlich logisch, denn mit zunehmendem Alter setzt ein Gewöhnungseffekt an das angeblich permant Neue und Sensationelle ein, zum Leidwesen der Werbung (um nur ein Beispiel aufzugreifen).

Entscheidend dabei ist, ob man das wirklich Wesentliche weiß und damit in Kontakt ist. Und viele Menschen nennen dies nicht Bildung, sondern Religiösität oder Spiritualität. Wobei ich der Meinung bin, dass sich das mit Bildung nicht ausschließt, wenn es auf Herzensbildung hinausläuft und damit ein belastbares ethisches Fundament fürs Leben entsteht. Everybody has a Hungry Heart…

Die Erfahrung zeigt auch, dass Menschen oft in schweren Stunden ihres Lebens mit ihrem Wesentlichen in Kontakt treten: am Sterbebett von Partnern und Familienangehörigen, in dramatischen Krankheitsverläufen, bei Unfällen, durch Arbeitslosigkeit und existentiellen Erschütterungen…

Bei Jesus oder Buddha ist die Rede vom “mittleren Weg”. Im Buddhismus ist das sehr klar formuliert. Der Ausweg aus dem lebensimmanenten Leiden muss nicht immer crash- oder krisenhaft sein. Wenn unser Leben so verläuft, kann nur eine höhere Achtsamkeit auf das Wesentliche unseren Kurs korrigieren. Beim “mittleren Weg” geht es nicht um “entweder - oder” sondern um “sowohl - als auch”. Der Mittlere Pfad vereinigt scheinbare Gegensätze durch Integration und Auflösung im eigenen Bewusstsein. Das Eine bedingt doch auch das Andere: ohne Tag keine Nacht, ohne Leid keine Freude, ohne Leben keinen Tod, ohne Kriege keinen Frieden und umgekehrt.

Wenn Sie das Polaritätsgesetz und das Resonanzprinzip analysieren und verstehen lernen, sind Sie dem FLOW, das der Psychologe Mihaly Csikszentmihalyi erforscht hat, in Ihrem Leben ein großes Stück näher gekommen.

In Ihrer Zwischenbilanz oder definitiv am Ende des Lebens wird folgender Gedanke zählen: Glück ist das Resultat eines gelungenden Lebens, in dem SIE einen Sinnzusammenhang als Roten Faden sehen und herstellen können. Der Mensch gewinnt, wenn er verliert. So paradox es klingt, aber ist das nicht die zentrale Botschaft von Jesu Leben und Tod?

Glück 2010

Glück in 2010.

Ein jüdischer Witz verdeutlicht die Lage:

Moshe hadert mit Gott, der Welt und dem Schicksal. Er geht zum Beten in die Wüste und klagt Gott sein Leid: „Herr, warum bist du so grausam? Ich war dir immer ein guter Diener. Alles hast du mir genommen. Wenn es dich gibt, zeig mir dass du ein guter Gott bist, und lass mich einmal in der Lotterie gewinnen!“

Nichts passiert. Am nächsten Tag betet Moshe wieder: „Herr lass mich wenigstens einmal im Lotto gewinnen.“ Nichts passiert.

Er betet immer weiter, eine Woche, einen Monat, ein ganzes Jahr. Als er nach einem Jahr wieder anfängt wegen des Lottogewinns zu klagen passiert ein Wunder: Der Himmel über ihm öffnet sich und eine tiefe Stimme spricht: „Moshe, ich hab dein Klagelied ein Jahr lang anhören müssen. Jetzt bitte, gib du mir eine Chance – und kauf dir endlich ein Los für die Lotterie.“

Im übertragenen Sinne auf Ihr Leben bedeutet das: ein glückliches Leben hat Grundlagen - und die kann nur jeder und jede selbst legen. Fangen Sie an - gründen Sie ein Unternehmen für Ihre Träume!

Uns treiben Fragen  -und vermutlich nicht nur uns - von brennender Relevanz:

Zukunft und Krise:

Woher kommt die Zukunft?

Und wie rollen wir ihr den roten Teppich aus?

Wo ist das Schöne und Gesunde in der Krise?

Welche große Chance birgt sie?

Gesellschaft:

Was versöhnt Wirtschaft und Zivilgesellschaft, damit beide gemeinsam Lösungen für unsere Zeitprobleme hervorbringen und umsetzen?

Wie lässt sich der Energieaustausch zwischen den Akteuren des Wandels erhöhen? Und woher kommt neue Energie?

Wie entstehen die nötigen Verbindungen? Und was können wir dazu beitragen?

Meine Arbeit:

Wodurch kommt Sinn in meine tägliche Arbeit?

Wie erweitern wir den Raum unserer Wirksamkeit, um mit unseren Talenten und Erfahrungen zu einem gesunden Wandel beizutragen?

Wie kann ich meine Fürsorge für die Menschen, für die ich unmittelbar verantwortlich bin, und für alle Lebewesen, mit denen ich mich verbunden weiß, mit klugem unternehmerischem Verhalten absichern?

Wie können wir sowohl Unsicherheit und Nichtwissen kultivieren als auch Verantwortung für Nachhaltigkeit übernehmen?

Unternehmen:

Was brauchen Sie? Was braucht die Zeit?

Was bedeutet es, sich neu auszurichten?

Was können wir beitragen, um Menschen, Organisationen und Unternehmen den Zugang zu ihrer Intelligenz zu erleichtern?

Welche Art von Begleitung macht Mut zum Wandel?

Wie können wir als Task Force Unternehmen in die Zukunft helfen?

Wie fördert Kooperation Menschlichkeit?

Was brauchen wir zum Leben in der Zukunft?

Wie entstehen wahrhaft kooperative und nachhaltige Produkte?

Bildung und Lernen:

Wo sind die Partner, mit denen wir am meisten lernen?

Welche Art von Räumen brauchen wir, um transformierende Lernerfahrungen zu machen?

Welche Bildungsdesigns wirken tief und schnell?

Mitgefühl:

Wie können wir Leiden lindern?

Wie erleichtern wir für uns und andere den Schmerz der Transformation?

Wie kann das zeitlose Wissen alter Kulturen und spiritueller Traditionen uns heute helfen?

Nachdenken:

Was ist eine kluge Frage?

Wie können wir unsere Intelligenz intelligenter nutzen?

Was fehlt?

„Es gibt eine Sache, die man mit Geld nicht kaufen kann, und das ist Sinn. Und Sinn entsteht aus Beziehungen.“ (Bernard Lietaer)

www.zukunftspioniere.com

Glücksgeheimnis

Hm, hier habe ich ein wirklich tiefgreifendes und zutreffendes Gedicht gefunden, das klar macht, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt:

Der Mensch im Spiegel

Wenn du hast, was du willst, im Kampf um dich selbst, und die Welt dich für einen Tag zum König macht,

so stell dich vor den Spiegel und schau dich dort an, und sieh, was der Mensch dir zu sagen hat.

Es ist weder dein Vater, deine Mutter, deine Frau vor deren Urteil du bestehen musst.

Der Mensch, dessen Meinung für dich am meisten zählt, ist der, der dich aus dem Spiegel anschaut.

Einige Menschen halten dich für entschlossen und aufrecht und nennen dich einen wundervollen Kerl.

Doch der Mensch im Spiegel nennt dich einen Strolch, wenn du ihm nicht offen in die Augen sehen kannst.

Auf ihn kommt es an; kümmere dich nicht um den Rest, denn er ist bis ans Ende bei dir.

Du hast die schwierigste Prüfung bestanden, wenn der Mensch im Spiegel dein Freund ist.

Auf dem ganzen Lebensweg kannst du die Welt betrügen und dir anerkennend auf die Schulter klopfen lassen.

Doch dein Lohn werden Kummer und Tränen sein, wenn du den Mensch im Spiegel betrogen hast.

( das Gedicht ist von Dale Wimbrow )

Zum Abschluss eine Aussage von Richard Branson: Die Zukunft wird nie so sein, wie wir sie erhoffen, solange wir nicht die Gegenwart in Ordnung bringen!!

Global Wake Up

Kurz vor der Bundestagswahl - aber auch weltweit - gab es die letzten Tage einen globalen Klima- Weck-Ruf. Was die nächsten Jahre an dringenden Veränderungen auf uns zu kommt, hat eine Menge mit dem persönlichen Glücksempfinden zu tun.

Das private Glück ist praktisch nur noch zu steigern, indem man sich um andere Menschen kümmert. Nach dem Motto:

Gehts dir gut, denk an andere. Gehts dir schlecht, denk an andere.

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