Resilienz. Was lernen wir aus Krisen?
14. September 2012 von Thomas Bebiolka
Mittlerweile wird von vielen Dächern gepfiffen: die psychosoziale Lage in Deutschalnd ist sehr bedenklich.
Erstaunt, erschreckt, wachgerüttelt, die Augen geöffnet - so die Formulierungen von Laien wie Experten aus allen Richtungen, die “plötzlich” feststellen, dass die eigene Hose brennt.
Seit Jahrzehnten beschäftige ich mich mit Fragen der Lebenskunst, mit Fragen und der Suche nach Antworten, wie man ein gutes Leben führt. Zusammengefasst und stark verkürzt unter: Glücksucher zu verstehen. Diese Suchbewegung hat mich in fantastische Wissengebiete hinein und wieder herausgeführt, zu neuen Ufern und Fragestellungen, Erkenntnissen, Einsichten.
Nur eine Zahl: die Ausgaben für Psychopharmaka haben sich in den letzten 1o Jahren um fast 80 Prozent erhöht. Allein im Jahr 2010 lagen die Kosten für Produktionsausfälle durch psychische Krankheiten über vier Milliarden Euro. Tendenz rasant steigend.
Von präventiven Maßnahmen wie Resilienz-Trainings lese ich aber kaum etwas in Geschäftsberichten und Weiterbildungsbedarfsanalysen. Unter Resilienz versteht man in der Psychologie die innere Stärke, Widerstands- und Anpassungsfähigkeit eines Menschen, flexibel auf sich verändernde Situationen eingehen zu können. Unglaublich viel Potential, incl. der Neuroplaszidität des Gehirns, liegen ungenutzt brach, weil dieser “Rohstoff” noch gar nicht richtig erkannt ist. Aber langsam wird es Licht.
Wir haben uns in unserer Arbeit auf folgenden Slogan verpflichtet: Zusammen hänge verstehen - Verbindungen schaffen - Sinn stiften.
Bitte machen Sie massiven Gebrauch davon, denn es kann nur besser werden.