Glück braucht Sinn. Sinn macht glücklich.
22. Mai 2010 von Thomas Bebiolka
Wenn Sie sich in Ihrem Leben am Zufallsglück abgearbeitet haben, dass Wohlfühlglück intensiv ausgekostet und das Glück der Fülle - vielleicht auch nach langen Phasen des Unglücklichseins - endlich bewusst erreicht haben, sind Sie gereift für die Frage: Was macht mein “glücklich sein” denn für einen Sinn?
In vielen Gesprächen und Beobachtungen ist bei mir der Eindruck entstanden, viele Menschen sind deswegen so “Glückfixiert”, weil ihnen der Sinn im Leben fehlt. Und in meinem Verständnis bedeutet Sinn: Sich selbst deuten können. Diese Fährigkeit beantwortet viele Fragen.
Sinn bringt Ordnung in das Leben, stiftet Zusammenhang zwischen einzelnen Phänomenen, die in ihrer wesentlichen Bedeutung für das eigene Leben “erkannt” werden, was Freude in die Körperzellen bringt (kann man übrigens bis ins kleinste Detail physiologisch erklären und nachweisen.) Die Stimmigkeit dieser Ordnung ist in höchstem Maße Sinn stiftend. Sinn wäre damit die höchste logische Ordnungsstufe des Universums und Glück eine logische Konsequenz dieser Erkenntnis, da alles in Harmonie wäre. Ist Ihre Alltagserfahrung anders?
Damit wären wir wieder beim eigenen Denken und Welterkennen oder -deuten angekommen. Wenn Sie Fülle in allen integralen Aspekten Ihrer Lebensführung anstreben ( körperlich, seelisch, psychisch, geistig, spirituell ), um alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die Quellen für Sinn für Sie sein können, dann sollten Sie sich eine ruhige Minute oder zwei in eine entspannte Position bringen, tief durchatmen…und sich auf das eigene Denken, den eigenen Geist konzentrieren. Auch Ihr Körperempfinden können Sie als Instrument auf der Suche nach Sinn einsetzen. (Übung: Bodyscan)
Carpe diem - macht Sinn.